20.08.2019

Borbála Dux‘ Weg zu Jura.

Wir freuen uns, die nächste Luther-Juristin aus der „100% Frauen“-Sonderausgabe der azur/juve vorzustellen. Zum Hintergrund des Mottos: Die Sonderausgabe widmet sich unterschiedlichen Karrierewegen von Juristinnen in Kanzleien, der Justiz oder in Unternehmen.

Hintergrund

 

Veröffentlicht von Torsten Schneider

Wir freuen uns, die nächste Luther-Juristin aus der „100% Frauen“-Sonderausgabe der azur/juve vorzustellen. 
Zum Hintergrund des Mottos: Die Sonderausgabe widmet sich unterschiedlichen Karrierewegen von Juristinnen in Kanzleien, der Justiz oder in Unternehmen.

Bereits im ersten Teil konnte unsere Partnerin Anne Caroline Wegner über die spannende Praxis des Kartellrechts berichten. Heute stellen wir Dr. Borbála Dux, Partnerin und Rechtsanwältin und ihren Weg zum Prozessrecht vor. Was das Ganze mit Michael Jackson zu tun hat? Lest selbst…

Dr. Borbála Dux wurde Jura nicht gerade in die Wiege gelegt. Ihr Vater ist Neurobiologe. Für seine Forschung kam er viel in der Welt rum, deshalb ist die Familie oft umgezogen. Aber schon im Teenager-Alter fand Dux die erste Faszination für eine ganz besondere rechtliche Debatte: Im Jahre 1996 erhöhte Theo Waigel die Steuern für ausländische Künstler – dies sollte auch bei Weltstars keinen Halt machen. So erklärte Michael Jackson, dass er in Deutschland nicht auftreten würde. Die Welttournee seines „History“-Programms: einfach abgesagt.

Borbála Dux, zu der Zeit noch Gymnasiastin in Bergisch Gladbach, schaffte es – trotz Hürden – dennoch zum Konzert des Popstars, allerdings in Budapest. Später glättet Finanzminister Theo Waigel in einem offenen Brief an den „lieben Michael Jackson“ in der Bild-Zeitung die Wogen. So kommt er doch noch nach Deutschland und auch Dux kann ihn ein zweites Mal sehen, dieses Mal mit weniger Reiseaufwand bei dem Konzert in Köln.

Statt Steuerrecht spezialisiert sich Dux später auf Prozessrecht. Sie macht Stationen in einer Großkanzlei in Köln und am Kabinett von EuGH-Richter Thomas von Danwitz. Schnell stellt sie allerdings fest: Im Backoffice Akten wälzen – das ist nichts für sie. „Mir ist der Bezug zum Mandanten wichtig – und die Arbeit im Team bei großen Prozessen: das Psychologisierende neben dem Juristischen, das zu jeder Prozesstaktik gehört.“ So dreht sie dem EuGH und Luxemburg den Rücken und widmet sich in Kartellschadensersatzfälle und Massenverfahren. Seit einiger Zeit arbeitet sie an den Massengerichtsverfahren von VW mit; seit 2018 können wir sie als Partnerin bei Luther begrüßen.

Du möchtest gerne im Bereich Litigation tätig sein? Dann bewirb dich als Wissenschaftlicher Mitarbeiter oder Referendar (m/w/d)

https://stellenangebote.luther-karriere.com/…/Description/31
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Weitere spannende Einblicke in die juristische Praxis und spannende Persönlichkeiten findest du im kompletten Artikel der azur/juve.