23.04.2020

Fast Cash for Start-ups – Wege durch die Corona-Krise

Die Corona-Krise trifft insbesondere Start-ups besonders hart. Umsatzeinbußen wegen der allgemeinen negativen volkswirtschaftlichen Entwicklung und Konsumeinbruch stellen gerade junge, wagniskapitalfinanzierte Unternehmen mit dünner Finanzdecke vor besondere Herausforderungen. Zwar steht seit dem 1. April 2020 fest, dass die Bundesregierung Start-ups mit einem Unterstützungspaket von rund 2 Mrd. Euro unter die Arme greifen will, doch bis das Geld durch die verschiedenen Kanäle dort ankommt, wo es gebraucht wird, benötigen viele Start-ups – insbesondere die, die kurz vor einer Finanzierungsrunde stehen/standen – „Fast Cash“. Wir zeigen auf, wie dieses außerhalb von Finanzierungsrunden und ohne Notar aufgenommen werden kann.

Background

In Zeiten finanzieller Engpässe ist neben Einsparmaßnahmen vor allem die schnelle und unkomplizierte Beschaffung von neuem Kapital maßgeblich für das Überleben von Start-ups. Während Investoren in wirtschaftlich unsicheren Zeiten genau prüfen, ob, wie und wo sie neu investieren, müssen sie gleichzeitig sicherstellen, dass ihre bereits getätigten Investitionen die Krise überstehen. Sowohl Start-up als auch Investor verfolgen somit zu einem guten Stück dasselbe Ziel: Schnell und unkompliziert das Unternehmen mit frischem Geld versorgen. Vor diesem Hintergrund möchten wir euch die Optionen Wandeldarlehen, stille Beteiligung und Venture Debt / Debt Financing vorstellen.

Author
Dr. Moritz Mentzel

Dr. Moritz Mentzel
Senior Associate
Berlin
moritz.mentzel@luther-lawfirm.com
+49 30 52133 24650

Michael Ströbel, LL.M. (University of Auckland)

Michael Ströbel, LL.M. (University of Auckland)
Senior Associate
Stuttgart
michael.stroebel@luther-lawfirm.com
+49 711 9338 19158