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Newsletter: Restrukturierung und Insolvenz

Ausgabe
Inhalt
2. Quartal 2010
Luther News, Mai 2010 - Steuerrecht / Insolvenzrecht

Mögliche Europarechtswidrigkeit der Sanierungsklausel bei Körperschaften
Eine der steuerlichen Maßnahmen, die in Deutschland im Verlauf des Jahres 2009 zur Bewältigung der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise umgesetzt wurden, war die Einführung der sog. Sanierungsklausel für Körperschaften. Nach dieser Regelung sollten unter bestimmten Voraussetzungen bei Erwerb einer Be-teiligung an einem finanziell angeschlagenen und zu sanierenden Unternehmen dessen steuerliche Ver-lustvorträge sowie Verluste des laufenden Wirtschaftsjahres ausnahmsweise - entgegen der gesetzlichen Grundregel - nicht untergehen, sondern vielmehr für die Zukunft steuerlich nutzbar bleiben. Diesbezüglich hat die EU-Kommission ein Verfahren gegen Deutschland eingeleitet, da sie Zweifel an der Europarecht-mäßigkeit der Sanierungsklausel hat. Das Bundesfinanzministerium (= BMF) hat mit Schreiben vom 30. Ap-ril 2010 auf die Einleitung des Verfahrens durch die EU-Kommission mit einem Moratorium der vorgenann-ten Vorschrift reagiert.

  • 1. Die Sanierungsklausel bei Körperschaften
  • 2. Formelles Verfahren der EU-Kommission
  • 3. Reaktion des BMF
  • 4. Fazit
1. Quartal 2009
10 goldene Regeln für Kunden in der Wirtschaftskrise

Kommt ein Lieferant von Anlagen oder Waren oder ein Dienstleister Ihres Hauses in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so haben Sie in der Regel nur wenige Möglichkeiten, diese Entwicklung zu beeinflussen. Handelt es sich um Schlüsselprodukte oder spezielle Dienstleistungen, die nicht ohne weiteres aus anderer Quelle zu beschaffen sind, so kann die Insolvenz eines Lieferanten oder Dienstleisters Sie als Abnehmer in ernste Schwierigkeiten bringen. Nur frühes Handeln hilft hier, mögliche Risiken zu begrenzen.

1. Quartal 2009
10 goldene Regeln für Lieferanten in der Wirtschaftskrise

Kommt ein Abnehmer von Anlagen, Waren oder Dienstleistungen in wirtschaftliche Schwierigkeiten, so hat der Lieferant in der Regel nur wenige Möglichkeiten, diese Entwicklung zu beeinflussen. Zur Verhinderung drohender zukünftiger Umsatzeinbrüche sind vor allem an von Rechtspositionen aus laufenden Lieferbeziehungen abzusichern. Nur frühes Handeln hilft hier, mögliche Ausfälle zu begrenzen.